Über uns

Die Wirtsleut': Katrin und Chris Lehner

 

Die Geschichte des Park Café:

zwischen 1854 und 1931 befand sich an der Stelle des heutigen Park Cafés der riesige Glaspalast in dem die Erste Allgemeine Deutsche Industrieausstellung abgehalten wurde.

 

Der langgestreckt rechteckige Glaspalast, in Form einer fünfschiffigen und im Hauptbau zweigeschossigen Halle mit Querschiff in der Mitte und rechteckigen Anbauten an den Enden des Längsschiffes, hatte eine Länge von 234 Meter und war 67 Meter breit; die Höhe maß 25 Meter. Der Baukörper war gänzlich aus Glas und Gusseisen erbaut, auf tragendes Mauerwerk konnte völlig verzichtet werden.

 

    

 

Im Juli 1931 brannte der Glaspalast vollständig ab. Das Gebäude des heutigen Park Café wurde 1935 bis 1937 nach den Plänen des Architekten Oswald Bieber errichtet. Hier in der Sophienstrasse 7 im alten botanischen Garten diente das Gebäude als Kaffeehaus und Ausstellungspavillion.

 

 

 

Den Haupteingang des neo-klassizistischen Gebäudes kennzeichnet der Portikus mit seinen 4 Pfeilern. Rechts und links des Hauptgebäudes liegen die beiden Seitenflügel, dahinter der idyllische Biergarten mit eigener Schänke und kleiner Biergarten-Küche. Als Tanzcafé war das Park Café schon in den 60er- und 70er-Jahren eine institutionelle Einrichtung im Münchner Nachtleben. Über die Jahre hinweg wurde es zu einem der angesagtesten Clubs der Stadt.

 

Stars und Sternchen gaben sich die Hand, der Blub Club wurde hier über Jahre zelebriert, Hugh Hefner feierte mit seinen Playmates hier. 2006 fand die 089 Bar ein zeitweiliges Zuhause. Anschließend wurden die Innenräume aus technischen Gründen geschlossen und es fand eine Sanierung des Gesamtgebäudes statt. Ziel war die Rückführung in die neo-klassizistische Gesamtarchitektur. Ein bayrisches Wirtshaus mit Biergarten und Tanzlokal ist entstanden. Seit dem 24.Februar 2007 residiert nun das Parkrestaurant & Tanzlokal "Park Café" in diesen herrlichen Räumen.

 

Wissenswertes

Der Stenz

"Von etwas windiger Eleganz, der jeweils herrschenden Mode immer einen Schritt vorausstolzierend, hat der Stenz die Pflege seines Haupthaares sowie die Pflege seiner Schuhe (von denen er unzählige besitzt) zu kultischen Handlungen entwickelt. Er legt Wert auf Umgangsformen bzw. auf das, was er dafür hält, und schafft es, das oberste Ausstrahlungsziel dabei nicht aus den Augen zu verlieren: immer cool und lässig zu sein." (Helmut Dietl)

 

Der Monaco Franze

München ist bekanntlich die nördlichste Stadt Italiens und als solche ideales Jagdrevier für einen Casanova, der zwar schon in die Jahre gekommen ist, aber mit seinem mediterran angehauchten Aussehen und südländischen Verführer-Charme bei der Damenwelt immer noch einen Stich macht. Übrigens ist Monaco Franze - nomen est omen - sein Spitzname, eigentlich heißt er Franz Münchinger. Zunächst arbeitet der
Endvierziger als Kriminalkommissar, wird aber bald früh pensioniert. Danach hat er noch mehr Zeit für seine
Touren auf Freiers Füßen, die er mit der Notorik eines "ewigen Stenz" unternimmt. Sein Wahlspruch: "Ein bissel was geht immer."

Aushalten lässt sich Monaco Franze von seiner eleganten und wohlsituierten Ehefrau Annette von Soettingen,
von ihm "Spatzl" genannt. Die Antiquitäten-Händlerin verkehrt - ihrem blaublütigen Hintergrund gemäß - gern in den so genannten besseren Kreisen. Der Monaco dagegen stammt aus einem Münchner Glasscherbenviertel und hat bereits eine lange Karriere als Vorstadt-Casanova hinter sich. Aus diesem Kontrast bezieht die Serie großen Reiz. Wenn der Stenz nicht gerade die feine Gesellschaft düpiert, treibt er Annette durch seine Techtelmechtel mit jungen Damen in den Wahnsinn. Am Ende aber kann sie dem sympathischen Schwerenöter nicht ernsthaft böse sein, wenn der mit treuherzigem Dackelblick für sich geltend macht: "Geh Spatzl, schau, wia i schau!"

 

Der Schäfflertanz

In München nannte man die Böttcher von je her Schäffler. Der Überlieferung nach waren sie die ersten, die zur allgemeinem Ermutigung nach einer schweren Seuche 1517 in München einen öffentlichen Umzug mit Tanz und Musik veranstaltet haben. Seitdem dürfen sie alle sieben Jahre einen öffentlichen Tanz vorführen.

 

Das Oktoberfest/die Wiesn

Am 12. Oktober 1810 feierte Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., seine Vermählung mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Die Festlichkeiten, zu denen auch die Münchner Bürger eingeladen waren, fanden auf einer damals noch vor den Toren der Stadt gelegenen Wiese statt. Diese trägt seitdem zu Ehren der Braut den Namen "Theresienwiese".Den Abschluss der Hochzeitsfeierlichkeiten bildete ein Pferderennen, das in Anwesenheit der königlichen Familie als ein Fest für ganz Bayern gefeiert wurde. Durch den Beschluss, das Rennen im folgenden Jahr zu wiederholen, entstand die Tradition der "Oktober"-Feste

 

Der Stenz

Historisch betrachtet, stammt der Begriff aus dem Bereich der Handwerksburschen. Sie führten auf ihrer Wanderschaft einen schlingpflanzenumrankten Wanderstab mit sich: den Stenz. In Bayern wurde daraus der charmante Weiberheld.